» Vorbereitung führt zu einem größeren Erfolg

Von der rechtzeitigen Anmeldung bis hin zur richtigen Verpflegung beim MedAT: Beginne rechtzeitig, dich mit dem MedAT und den vielen zugehörigen Faktoren auseinanderzusetzen. Überlege dir rechtzeitig, wann du ausreichend Zeit haben wirst, um dich auf den MedAT vorzubereiten. Womit möchtest du lernen, wie viel, wann und wo? All das sind keine unwesentlichen Faktoren für das erfolgreiche Absolvieren des MedAT. Wir geben dir Tipps dazu.

» Vertrau’ dir selbst

Glaub’ nicht, was man dir über vermeintliche MedAT-­Großtaten erzählt. Klar, irgendwer wird schon unter den besten zehn Teilnehmern gewesen sein, den du über drei Ecken kennst. Aber ist das für dein Weiterkommen relevant? Nein! Am Ende haben alle nur zwei Tage gelernt, haben mit einem Bier in der Hand in der Schlange gestanden, hatten beide Arme eingegipst und sind nach der Hälfte der Zeit gegangen, weil sie sich sicher waren, mindestens Dritter geworden zu sein. Du musst nicht unter die Top 100. Der letzte zu vergebende Studienplatz deiner Wunsch‐Uni reicht genauso.

Hinterher interessiert das niemanden mehr!

» Von nichts kommt nichts

Unser allerliebster Chefarzt, Dr. Bob Kelso aus der TV-­Serie “Scrubs”, wusste schon, dass es ohne Fleiß keinen Preis gibt: „Nothing in this world that’s worth having comes easy„. Wenn du also den MedAT bestehen möchtest, dann gib dein Bestes.

» Mentale Stärke

Denke positiv, bereite dich ausreichend vor und finde heraus, wo deine Schwächen und Stärken bei deneinzelnen MedAT-­Aufgabengruppen liegen. Die meisten werden bei der einen oder anderen Aufgabengruppe vor Ablauf der Zeit fertig. Nutze solche Pausen, um auf die Toilette zu gehen, etwas zu essen oder zu trinken. Auf keinen Fall solltest du von Anfang an einzelne Aufgabengruppen verloren geben. Jeder Punkt zählt und wenn du gar nicht mehr weiter weißt, hast du immerhin eine 20%-­Chance, zufällig die richtige Antwort zu wählen. In jedem Fall solltest du also bei jeder Frage ein Kreuz setzen. Achte also vor allem bei dem jeweils letzten Aufgabenblock vor der Pause und vor Schluss auf die Zeit!

» Nicht verzagen!

Mach dir nichts daraus, wenn du den MedAT nicht beim ersten Mal bestehst. Nütze die Zeit bis zum nächsten MedAT, zum Beispiel mit einem Auslandsjahr, einem Job, einem anderen Studium, das dich auch interessiert, einem Praktikum oder einem freiwilligen sozialen Jahr und entdecke die Welt. Und wenn du darüber nachdenkst, fallen dir sicherlich noch weitere Alternativen ein!

Wenn du wirklich den ehrlichen Wunsch hast, Medizin zu studieren, dann hast du die Möglichkeit, den MedAT so oft zu wiederholen, wie es nötig ist. Und außerdem musst du ja vielleicht nicht unbedingt in Wien, Innsbruck oder Graz studieren …

» Alternativen

Halte dir immer vor Augen, dass der MedAT bei weitem nicht alles im Leben ist. Es gibt auch andere Universitäten mit anderen Aufnahmekritierien. Du hast ausreichend viel Geld zur Verfügung? Dann versuche es in Salzburg. Hast du lauter Einser in deinem Zeugnis? Dann ab nach Deutschland!